Häufig gestellte Fragen
Wir möchten Ihnen hier einige Antworten auf häufig gestellte Fragen veröffentlichen:
Es gibt inzwischen so viele Reha- Zentren für Pferde.
Was ist bei Ihnen anders?
Wir sind ein kleiner, persönlicher und übersichtlicher Betrieb. Bei uns stehen höchstens 10 Pferde. Wir legen Wert darauf, intensiven Umgang mit unseren vierbeinigen Patienten zu haben und individuelle Betreuung zu gewährleisten.
Artgerechte Haltung wird bei uns groß geschrieben und wir sind in der Lage, einem Großteil der "Steh/Boxenpatienten" Weidegang zu ermöglichen. Das erfordert natürlich großen Aufwand und besonderes Handling.
Was haben Sie für eine Ausstattung in Ihrem Betrieb?
Unser Schwerpunkt liegt im Bereich chinesische Medizin/ Homöopathie* und damit auf der Arbeit des Menschen am Pferd. Das heißt, wenig Technisierung und viel Fingerspitzengefühl. Ein gut ausgebildeter Therapeut oder Pferdeausbilder kann durch keine Technik ersetzt werden. Nur der Mensch ist sofort in der Lage, auf Veränderungen einzugehen und sich damit dem Lebewesen Pferd anzupassen. Darüber hinaus verfügen wir selbstverständlich über eine solide, technische Ausstattung.
Welche Therapie wird bei Ihnen hauptsächlich angewendet?
Neben der Bewegungstherapie ( Pferd = Lauftier) wenden wir hauptsächlich chinesische Medizin * ( Akupunktur, Kräuter) und Homöopathie* an. Diese Methoden beziehen das ganze Tier ein. Das ist die Grundlage unseres Konzeptes. Natürlich ist auch schulmedizinische, tierärztliche Behandlung integriert. Je nach "Problemfall" ziehen wir im Sinne der Ganzheitlichkeit entsprechende Fachtherapeuten hinzu.
Welche Pferde kommen zu Ihnen?
Alle, deren Besitzer hinter unserem Konzept stehen!
Wir haben zu etwa 70% Sportpferde der gehobenen Klasse und etwa 30% "normale" Reitpferde und Freizeitpferde.
Auch die Disziplin ist egal. Dressur- und Springpferde werden genauso wie Western oder Barockpferde uns anvertraut.
Welche Erkrankungen können Sie behandeln?
Akupunktur und Homöopathie* sind bei allen Erkrankungen einsetzbar, in denen eine Regenerationsfähigkeit des erkrankten Gebietes besteht. Sie können natürlich keine operativen Maßnahmen ersetzen oder zerstörtes Gewebe wieder herstellen.
Einen großen Anteil haben die Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Sehnenverletzungen, Hufrollenerkrankung, Spat, Arthrosen, Rückenprobleme, Wirbelsäulenerkrankungen, Muskelverspannungen u.a. Hier setzen wir zusätzlich gern Blutegel ein.
Alle Rittigkeitsprobleme sind ein großes Thema, hier gehört der Check unseres Hufschmiedes und unserer Tierärztin zur Zahnkontrolle unbedingt dazu.
Aber auch andere Erkrankungen wie Stoffwechselprobleme (Leberstörungen,
Verdauungsprobleme, Hufrehe) sind gut über diese Verfahren zu behandeln.
Atemwegserkrankungen (Akute und chronische Bronchitis, allerg. Husten und Asthma) sprechen ebenfalls sehr gut auf alternative Verfahren an.
Wie stehen Sie zur Schulmedizin?
Wir sind froh, dass es sie gibt, sonst wären viele Tiere und Menschen nicht mehr am Leben! Wichtig ist der überlegte Einsatz dieser hochwirksamen Medikamente. Schulmedizin und Naturheilkunde müssen sich nicht ausschließen. Wir begrüßen einen komplementären Einsatz der verschiedenen Therapieformen zum Wohle des Pferdes. Dazu sind aufgeschlossene Therapeuten und Tierärzte unabdingbar, die bereit sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Wer arbeitet bei Ihnen, über welche Qualifikation verfügen Sie?
Wir sind ein Familienbetrieb. Die Leitung und der therapeutische Bereich wird von Meike Torst-Saur, gepr. Tierheilpraktikerin und Reitwartin wahrgenommen. Ein Team aus verschiedenen Fachleuten ( Physiotherapie, Schmied, Tierärzte) unterstützt sie dabei.
Für den Ausbildungs- und Trainingsbereich ist unser Pferdewirtschaftsmeister -
Reiten Robert Vandevyvere zuständig. Er wird von erfahrenen Pferdeleuten m Stallbereich unterstützt.
Haben Sie Referenzen?
Ja, natürlich. Auf Anfrage bekommen Sie darüber Auskunft.
* Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen und den Auflagen des Heilmittelwerbegesetzes können hier keine weiteren Angaben zu den einzelnen Therapieformen gemacht werden. Diese Therapien sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Auf Anfrage erhalten Sie selbstverständlich weitere und spezielle Informationen